NÖ Fördermodell zur 24-Stunden-Betreuung

Ich gebe Ihnen hier nur einen Auszug aus den öffentlich im Internet abrufbaren Informationen. Nutzen Sie die Links um an ALLE Informationen von den Seiten der NÖ. Landesregierung zu kommen.

 

Hier kommen Sie zu den grundsätzlichen Bestimmungen der Förderung.

Das NÖ Fördermodell gilt für Antragstellerinnen

  • mit Hauptwohnsitz (tatsächlicher Lebensmittelpunkt) in NÖ
  • mit Bezug von Pflegegeld der Stufen 1 und 2 und nachgewiesener Demenz

Die Höhe der Förderung beträgt

  • bei selbständigen Betreuungskräften bis zu 550 Euro monatlich
  • bei unselbständigen Betreuungskräften bis zu 1.100 Euro monatlich

Nähere Informationen erhalten Sie bei der NÖ Pflege-Hotline.

Der Antrag auf Förderung für Pflegestufe 1 oder 2 ist einzubringen beim
Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Soziales und Generationenförderung
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten

Sonderregelung für die Dauer der Pandemie (COVID-19):

Die Förderung beträgt monatlich € 550,–, sofern die 24-Stunden-Betreuung nur durch eine selbstständige Betreuungskraft und für zumindest 14 Tage durchgehend erfolgt ist. Dies ist von der betreuten Person ohne Aufforderung geeignet nachzuweisen (zB durch Honorarnoten).

Bitte beachten Sie:

Anträge zur Förderung der 24-Stunden-Pflege ab Pflegegeldstufe 3 sind beim Sozialminsteriumservice einzubringen.

Alle Informationen dazu finden Sie im Internet unter www.sozialministeriumservice.at

Den Antrag um „Gewährung eines Zuschusses zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung gemäß § 21b des Bundespflegegeldgesetzes “ können Sie hier downloaden.

Kostenersatz für COVID-19 Testungen von 24-Stunden-Betreuungskräften:

Um Personen, die eine 24-Stunden-Betreuung in Anspruch nehmen, sowie Ihre Angehörigen auch in Zeiten der COVID-19 Pandemie bestmöglich zu unterstützen, wird für privat finanzierte COVID-19 Testungen von Betreuungskräften im Rahmen der 24-Stunden-Betreuung der Person, die die Kosten der Testung trägt, ein Kostenersatz gewährt. Wurden die Kosten von der Betreuungskraft getragen, ist diese im Antrag unter Punkt III) „Person, welche die Kosten getragen hat“ anzugeben. Es wird darauf hingewiesen, dass auch in diesem Fall im Antrag ein österreichisches Konto anzugeben ist. Eine Überweisung auf ein ausländisches Konto ist nicht möglich.

Voraussetzung für die Gewährung des Kostenersatzes ist, dass

  • ein Antrag (von der betreuten Person oder deren Angehörigen)gestellt wurde,
  • die Testkosten und die Bezahlung entsprechend nachgewiesen wurden,
  • die 24-Stunden-Betreuung in Niederösterreich stattfindet
  • die Betreuungskraft in dem Monat noch keine Testkosten geltend gemacht hat
  • im Zuge der Einreise eine inländische COVID-19 Testung im Zeitraum von März 2020 bis zum Start des Screening-Programms (Termin noch offen) in Niederösterreich bzw. die ausländische COVID-19 Testung im Zeitraum von März 2020 bis 31. Dezember 2020 durchgeführt und bezahlt wurde.

Der Antrag auf Kostenersatz ist mittels vorgefertigten Formulars zu stellen.

Beachten Sie die Ausführungen auf der Homepage der NÖ. Landesregierung.

Der Kostenersatz ist für im Inland erfolgte Testungen mit einem Betrag bis zu  85 Euro und für im Ausland erfolgte Testungen mit einem Betrag bis zu 60 Euro pro Monat pro Betreuungskraft begrenzt.

Hinweis:
Der Kostenersatz ist möglich, wenn die Testkosten von der betreuten Person, deren Angehörigen oder der Betreuungskraft getragen wurden.

Informationen zum Pflegegeld

Das Pflegegeld soll pflegebedürftigen Menschen die erforderliche Betreuung und Hilfe (Pflege) sichern und darüber hinaus ihre Möglichkeiten verbessern, ein selbstbestimmtes und nach den persönlichen Bedürfnissen orientiertes Leben zu führen.

Pflegegeld gebührt, wenn

  • auf Grund einer körperlichen, geistigen bzw. psychischen Behinderung oder einer Sinnesbehinderung ständig Betreuung und Hilfe in einem Mindestausmaß von mehr als 65 Stunden monatlich erforderlich ist,
  • dieser Zustand mindestens 6 Monate andauert und
  • der gewöhnliche Aufenthalt des/der Pflegebedürftigen im Inland liegt.

Das Ausmaß des Pflegegeldes richtet sich nach dem Pflegebedarf. Es sind 7 Stufen vorgesehen, je nach Höhe des erforderlichen Pflegebedarfs.

Der Beginn der Leistung hängt vom Antragsdatum ab. Das Pflegegeld bzw. eine Erhöhung des Pflegegeldes gebührt ab dem auf die Antragstellung folgenden Monatsersten. Die Auszahlung des Pflegegeldes erfolgt monatlich im Nachhinein (12 mal jährlich).

Dort schicken Sie den Pflegegeldantrag hin

Gültig ist jedoch auch die Antragstellung bei einem Gericht oder einem
Gemeindeamt. Der Antrag wird dann an die zuständige Stelle weitergeleitet

Pflegegeldeinstufung

Das Ausmaß des Pflegegeld es richtet sich nach dem Pflegebedarf. Es sind sieben Stufen vorgesehen. Erforderlich ist ein Pflegebedarf von mehr als 65 Stunden pro Monat; ab der Stufe 5 gelten zusätzliche Kriterien.

Für bestimmte Gruppen von Pflegebedürftigen sind Mindesteinstufungen festgelegt (zB für Blinde oder Personen, die wegen einer spezifischen Erkrankung auf den Gebrauch eines Rollstuhles zur eigenständigen Lebensführung angewiesen sind).

Der erweiterte Pflegebedarf schwerst behinderter Kinder und Jugendlicher (bis zum vollendeten 7. bzw. 15. Lebensjahr) sowie von Personen mit einer schweren geistigen oder schweren psychischen Behinderung, insbesondere einer demenziellen Erkrankung (ab dem vollendeten 15. Lebensjahr), wird seit 1. Jänner 2009 mit einem zusätzlichen Stundenwert berücksichtigt (Erschwerniszuschlag).

Erschwerniszuschlag
Alter
zusätzlich zu berücksichtigende Stunden pro Monat
bis zum vollendeten 7. Lebensjahr 50 Stunden
ab dem vollendeten 7. bis zum vollendeten 15. Lebensjahr 75 Stunden
ab dem vollendeten 15. Lebensjahr 25 Stunden

Hier der Link zu den Informationen für die

steuerliche Absetzbarkeit der Betreuungskosten